Auch wenn die Saison nun unwiderruflich vorüber ist, gab es noch einmal viele Aktivitäten in den letzten Wochen. Der Startschuss fiel am Samstag, den 20.11. schon früh — ca. 15 Freiwillige hatten sich am Clubhaus für eine ganze Reihe an kleinen und vor allem großen Projekten eingefunden.

Auf dem Jollenplatz vor dem Kran wurden die letzten noch verbliebenden Bootsteile der vergangenen Segelsaison demontiert, abgeriggt, auseinandergeschraubt, zerlegt, zusammengerollt, gefaltet oder aufgeschossen und anschließend eingepackt, eingelagert oder abtransportiert. Bei der Gelegenheit ging es auch gleich dem einen oder anderen nicht mehr rettbaren Teil an den Kragen, wo nötig auch mit Hilfe der Flex. 

Ebenfalls elektrisch unterstützt startete der Kampf gegen den Wildwuchs. Unter dem Kran musste der Baum zurechtgestutzt werden, am Zaun zur Straße das Gebüsch, an der hinteren Clubhauswand das Efeu. Eben all die Stellen, auf die der Segler während der Saison eher weniger schaut, schließlich verspricht der Blick zur Windfahne ja meistens mehr Abenteuer. 

Gleich drei Anhänger verschiedener Größe plus diverse weitere fahrbare Untersätze standen bereit, um Stämme, Stengel, Blätter und weiteren Grünschnitt zu entsorgen; und auch diverse Balken und Altteile wurden gleich für den Sperrmüll aussortiert.

Die größere Herausforderung war allerdings die inzwischen recht stattliche Hecke — oder sagen wir lieber treffender: Gestrüpp verschiedenster Art (meist eher mehr als weniger dornig), das sich an der Ostseite des Clubgländes breit gemacht hatte. Hier konnten auch Heckenschere und Motorsense nur bedingt helfen, im Nachgang zur ersten Stutzung musste der Kleinbagger ran, um das Übel im Wortsinne bei der Wurzel zu packen. Inzwischen ist auch hier wieder freie Sicht und noch freierer Durchgang. 

Parallel zeigte sich der Steg als Großbaustelle. Der regelmäßige Liegeplatzbesucher hatte es ja schon gemerkt — einige Balken hatten sich zwischenzeitlich gelockert. Gleich ein halbes Dutzend Paar helfende Hände kamen, um diese nun bis auf das blanke Metallgerippe zu entfernen und durch neue zu ersetzen. Kurzfristig mutierte der Gang über den Steg zum Balanceakt — aber nicht ins Wasser zu fallen, hat der Segler ja hinreichend gelernt. 

Und damit nicht genug. Nebenan wurden die Dalben angeschliffen um sie für den Rostschutzanstrich vorzubereiten, auch das ist inzwischen erfolgt. 

Wer nicht dabei war, darf sich gerne auf den Fotos ein Bild davon machen, wie es währenddessen und danach aussah. Und an alle fleißigen SCR’ler an dieser Stelle ein ganz großer Dank!