Mit dem Absegeln und der Einhand-Regatta endet eine erfolgreiche Segel- und Regattasaison 2023. Aber auch davor gab es noch einige Höhepunkte im SCR, bevor nun die eigentliche Arbeit im Club beginnt…
Der Endspurt beginnt
Die Suche nach perfektem Wind und Wetter – welcher Segler kennt das nicht. Aber was tun bei 30 Grad und keinem Wind? In diesem Fall fast perfekte Bedingungen für die SCR Segler auf ihrem schwimmenden Untersatz. Diesmal jedoch nicht in voller Fahrt auf dem Fluss, sondern festgemacht auf den Schiffen und den Schwimmpontons des SCR Stegs. Auf Initiative von Klaus und Katrin Mehl fand Mitte September das erste (und sicher nicht letzte) Stegfest statt. Nicht ausschließlich für die Steglieger und auch eher spontan hatte sich einige Tage zuvor der Plan etabliert und zahlreiche Clubmitglieder steuerten gemäß dem Motto „jeder bringt was mit“ mehr kulinarische Eigenkreationen bei, als die hungrigen Mägen fassen konnten. Zum Glück ist der Steg tragfähig genug für hochprozentiges und hoch-kalorienhaltiges. Und ein Partyzelt, als Schutz des Buffets vor Rheinmöwenschiet und des Seglerhaupts gegen die Sonne, passte auch noch drauf!
Das ergab die perfekte Gelegenheit für spontanen Klönschnack, auch mit denjenigen Stegnachbarn, denen man sonst nicht so regelmäßig die Festmacherleine reicht. Und um nebenbei auch mal bei einem kleinen Gläschen Riesling das eine oder andere „fremde“ Boot zu besichtigen und mit dem Eigner zu fachsimpeln, warum er denn diese Schot an Steuerbord und jene an Backbord… Inspiration und Ideen fürs eigene Schiffchen sind schließlich nie verkehrt.
Whaly ist jetzt Peter
Einen besonderen Moment gab es auch noch: Und diese betrifft Whaly! Das im Frühjahr in Dienst gestellte neue Begleit- und Sicherungsboot wurde ja schon mehrfach erwähnt. Nun müssen sich die SCR’ler an einen neuen Namen gewöhnen. In Gedenken an das vor einigen Monaten verstorbene langjährige Clubmitglied Peter Eider und in Anwesenheit der Familie wurde Whaly nun offiziell auf den Namen „Peter“ getauft. Vertretungsweise übernahm der Stegfest-Meisterplaner Klaus Mehl die Taufzeremonie und würdigte noch einmal den Namenspatron, bevor das stark Riesling-haltige „Taufwasser“ Schiff und Rheingötter erfreute. Die Feuerprobe hatte Wh… äh PETER ja bereits bei den diversen Regatten bestanden. Sogar Feuer und Rauch bei der Herbstregatta…
Der Abend endete mit guten Gesprächen und noch besseren Getränken, so das sich schlussendlich doch einige entschlossen, zur Risikominimierung statt Heimfahrt lieber die bootseigene Koje anzusteuern.
Hier geht’s weiter zum zweiten Teil des Berichts mit weiteren Höhepunkten zum Saisonende.